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Beilagensalat mit Honig-Granatapfel-Dressing

Big five.




Ruccola. Paradeiser. Apfelessig. Granatapfelmolasse. Honig.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Außer vielleicht: Big taste.

Katharina's Insalata Caprese

Weit mehr als Mozarella mit Tomaten.


Wie das geht:

herrlich viel frisches Basilikum, zimmerwarme Paradeiser und gut gereifter Büffelmozarella mit reichlich hochwertigem Olivenöl vermengen. Ein paar kernlose Taggiasca Oliven und eine Prise Salz darüber streuen und durchziehen lassen. 

Indescrivibile!

Vollkorn Margarita mit Mozzarella di Bufala

Weniger Käse mehr Korn.

Die charmante Alternative zur Pizzeria.

Für die Vollkorn-Variante braucht man etwas mehr Wasser &  Zeit.  
Das sieht dann so aus: Ein halbes Packerl Vollkorn-Mehl (Dinkel oder Weizen) mit Trockenhefe (immer etwas weniger als auf der Packung angegeben) gut vermischen. Reichlich salzen und ein Seiterl lauwarmes Wasser einrühren. Den klebrigen Teig kurz durchkneten und zu einer Kugel formen. Für ein gutes Stunderl ausrasten lassen. Das Backrohr auf die heißeste Stufe vorheizen - Ober/Unterhitze. 
Einstweilen für den Pizza-Belag passierte Paradeiser mit Oregano und Kräutersalz abschmecken. Büffel-Mozzarella (meiner ist von Italien mit mir nach Wien gekommen – gibt’s aber auch auf vielen Märkten) in Scheiben schneiden. 
Frisches Basilikum zupfen. 
Nach der Verschnaufpause die Pizzateigkugel mit Mehl stauben und vorsichtig am Backblech auf Backpapier auseinanderziehen. Wenn nötig noch etwas Mehl nachstauben. Der Teig soll möglichste wenig gedrückt und geknetet werden und sehr dünn sein – er geht dann noch schön auf. Der Rand darf ruhig etwas dicker werden. 
Die Paradeissauce dünn in die Mitte des Teigs streichen und die "rohe Pizza" ins vorheizte Backrohr schieben. Nach einigen Minuten vorbacken den Mozzarella auflegen und weiter im Rohr backen lassen. Sobald der Käse schön geschmolzen ist und sich der Teig verfärbt hat ist die Pizza fertig. 
Raus dem Rohr, Basilikum drauf und: innen weich & außen knusprig genießen!

Suppen Trio

Das magische Trio.


Suppen sind für mich das ganze Jahr über "comfy food", jedoch speziell an kühlen, verregneten Sommertagen so wie die letzten, die uns mehr an den Herbst erinnern, sind sie wieder umso gefragter. Zum Aufwärmen, wenn der Frühling einfach nicht kommen will, für die Abwehrstärkung oder zum Abkühlen - da ist für alle was dabei:


Zucchini-Knoblauch Suppe

Vertreibt Vampire & andere ungebetene Zeitgenossen.


Eine schöne Zucchini in Stückchen geschnitten gemeinsam mit fein gehacktem Knoblauch aus einer halben Knoblauchknolle mit Butter und etwas Weißwein einkochen lassen - bis alles ganz weich, und der Knoblauch mild geworden ist. Mit Salz und etwas Thymian abschmecken. Einen Löffel Creme fraiche einrühren.
Sowohl als Kaltschale als auch als heisse Suppe eine tolle Kombination.

Karotten-Ingwer Suppe

 

Heizt ein. 


Viele schöne Karotten putzen und in Scheiben schneiden. In reichlich Butter weich andünsten. Frischen Ingwer einreiben und mit Gemüsesuppe aufgießen. Mit gemahlener Senfsaat, Cayenne Pfeffer und einen Schuss frisch gepresstem Orangensaft abschmecken. Sehr fein pürieren. Mit Orangenfilets und etwas Kürbiskernöl anrichten.
 


Paradeis-Basilikum Suppe

 

Der Klassiker (am Tag danach).


Viele Schöne Paradeiser halbieren und in Gemüsesuppe blanchieren. Die Haut abziehen und in Stückchen schneiden. Zurück in die Suppe und mit passierten Biotomaten aufgießen. Reichlich frisches Basilikum in kleinen Stückchen einstreuen. Mit Kräutersalz und eventuell etwas Staubzucker abschmecken, dann mit frischem Basilikum servieren.
Paradeis-Feeling pur.

Asiatischer Tofu-Gemüsesalat mit roten Chilis, Minze & Koriander

Achtung: scharf!


Wer schon mal in Asien war, kommt nicht drum herum. Wer's probiert hat, will immer mehr davon. Wer's noch nicht probiert hat, hat Angst davor: Chili-Schärfe!

Als Salatbasis beliebiges Gemüse mischen, etwa Gurke entschält, Karotten in Streifen, Kirschparadeiser, rote Zwiebelringe und Salatherzen. Geräuchterten Tofu in Würfel schneiden und dazumengen. Ein paar Zweige frische Minze und reichlich frischen Koriander fein zupfen und dazustreuen. Je nach Schärfeverträglichkeit frische rote Chilis in feinen Streifen - ohne Kerne (die sind das eigentliche Höllenfeuer!) - reinmischen.
Für das Dressing Sojasauce, Honig und Apfelessig mit etwas Avocadoöl mischen. Über dem Salat verteilen, gut durchmischen und ein wenig ziehen lassen.
Chon Tan Aharn Hai Aroi!

Klassische Gnocchi mit Paradeispesto

Bella Italia.Da ich mich hier gerade - und noch länger aufhalte - wird's Zeit Gnocchi & Pasta selbst zu machen.


Mit Gnocchi hat das bisher immer gut funktioniert denn: E' molto semplice da preparare!
Ich hab gleich eine größere Menge Gnocchi gemacht, da sie sich auch hervorragend zum Einfrieren eignen und dann auch in der Pfanne angebraten (zum Beispiel mit Roten Rüben) köstlich schmecken - das Rezept folgt. Und auch mit Kürbis und Salbeibutter - in etwas abgewandelter Form - sind sie herrlich. Auch dazu demnächst mehr.

Wichtig ist jedenfalls nur das Verhältnis:
5 Teile Kartoffel
2 Teile Mehl
1/2 Teil Grieß.

Kartoffel (Püreekartoffel) kochen und auskühlen lassen, durch eine Kartoffelpresse drücken und mit dem Mehl vermengen. Salz, ein wenig Muskatnuss und je nach Menge 1-2 Eidotter untermischen.
Das sollte jetzt eine schöne knetförmige, nicht klebrige, Masse sein. 
Wenn dem so ist: perfetto! 
Wenn nicht, dann einfach noch ein bisschen Grieß oder Mehl dazu mischen.
Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche stauben (damit die Gnocchi nicht "picken") und darauf daumendicke Rollen formen. Die dann in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. 
Wer die Gnocchi größer mag, darf's natürlich auch größer schneiden. 
Mit dem Gabelrücken eindrücken - weil's einfach schöner ausschaut (muss aber nicht sein).
Salzwasser aufsetzen und zum Kochen kochen bringen. Gnocchis rein und warten bis sie aufsteigen - das dauert nur ein paar Minuten. 

Und jetzt zum Pesto: Da werden zuerst klein geschnittene, getrocknete Tomaten, ein paar gehackte schwarze Oliven, ebenso gehackte Kapern, ein bisschen Paradeispaste, getrockneter Oregano, eine Prise Salz, gehackter Knoblauch, und feine Zwiebelringe in reichlich Olivenöl angeschwitzt. Dann kommen gewürfelte frische Paradeiser rein (am besten Ochsenherz) und beste passierte Paradeiser. 
Und dann wird's eingeköchelt. Das darf schon ein Zeiterl vor sich hinköcheln, bis es schön eingedickt und trotzdem sämig ist. Am Schluss frisches Basilikum drüberstreuen.
Amore! Aus dem Piemont nach Wien und zurück!

Feigen-Mandel CousCcous mit einer Art Ratatouille

Frankreich trifft Nordafrika - in Katharinas Küche.


Couscous ist ein Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche. Er wird aus befeuchtetem und zu Kügelchen zerriebenem Grieß von Weizen (Hartweizengrieß), Gerste oder Hirse hergestellt. Couscous wird nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser oder einem kochenden Gericht gedämpft.
"Kocht sich" also unglaublich schnell, ist gesund und schmeckt köstlich. Kalt oder warm.

Zuerst kümmern wir uns aber um das Ratatouille:
Es handelt sich hierbei um ein geschmortes Gemüsegericht der provenzalischen Küche Südfrankreichs.

Ich röste dafür zuerst Zwiebel, Knoblauch, etwas frischen Rosmarin, Thymian und Oregano nicht zu heiß mit richtig gutem Olivenöl in einer beschichteten Pfanne. Dazu kommen auch noch ein paar klein gehackte Oliven & getrocknete Paradeiser.
Dann das restliche Gemüse:
klein geschnittene Melanzanie und Zucchini, Paprikaschoten & Paradeiser (diese am besten vorher enthäuten) und das schmort dann so vor sich hin - nicht zu lange und zu blubbernd, denn sonst knackt's nicht mehr. Dazwischen mit Salz und schwarzem Pfeffer und jeder Menge frischer Kräuter - die geben nämlich genau jenen mediterranen Kick, den wir für's Ratatouille brauchen - abschmecken.

Jetzt aber zu einer der köstlichsten Nebendinge der Welt: Couscous.
Diesen laut Packung dämpfen und mit etwas Olivenöl oder Butter quellen lassen. Dann mit der Gabel aufklockern und klein gehackte Datteln oder Rosinen und Mandelsplitter untermischen.

Ratatouille dazu. Voilá!

Tipp: sollte Coucous übrig bleiben - der schmeckt auch gut im (Schaf-)Joghurt mit etwas Honig oder Kokosflocken.

Karotten-Fenchel-Süppchen mit Dille

Für Prinzessinen und Prinzen. Und mich.




Eine Hand voll Kirschparadeiser im Gemüsefonds blanchieren, dann enthäuten. Wieder zurück in den Topf gemeinsam mit den Ringerln einer Frühlingszwiebel, ein paar klein gehackten Karotten sowie einem in feine Streifen geschnittenen Fenchel. Schwach köcheln lassen. Mit Fenchelgrün und reichlich Dille abschmecken.
Federleicht und anmutig im Geschmack.

Ruccola-Kirschparadeis-Salat mit lauwarmer Pasta und Ziegenkäseflöckchen

Perfekt, wenn etwas von der gekochten Pasta vom Vortag übrig geblieben ist.





Ruccola waschen, in Stückchen zupfen und in eine Salatschüssel geben. Kirschparadeiser halbieren.
In einer Pfanne bei niedriger Temperatur die gekochte Pasta mit etwas Salz und frischem Rosmarin im bestem Olivenöl schwenken, Kirschparadeiser-Hälften kurz dazugeben und über dem Ruccola verteilen. Etwas Ziegenkäse fein drüberbröseln.
Da haben wir den Salat!