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Suppen Trio

Das magische Trio.


Suppen sind für mich das ganze Jahr über "comfy food", jedoch speziell an kühlen, verregneten Sommertagen so wie die letzten, die uns mehr an den Herbst erinnern, sind sie wieder umso gefragter. Zum Aufwärmen, wenn der Frühling einfach nicht kommen will, für die Abwehrstärkung oder zum Abkühlen - da ist für alle was dabei:


Zucchini-Knoblauch Suppe

Vertreibt Vampire & andere ungebetene Zeitgenossen.


Eine schöne Zucchini in Stückchen geschnitten gemeinsam mit fein gehacktem Knoblauch aus einer halben Knoblauchknolle mit Butter und etwas Weißwein einkochen lassen - bis alles ganz weich, und der Knoblauch mild geworden ist. Mit Salz und etwas Thymian abschmecken. Einen Löffel Creme fraiche einrühren.
Sowohl als Kaltschale als auch als heisse Suppe eine tolle Kombination.

Karotten-Ingwer Suppe

 

Heizt ein. 


Viele schöne Karotten putzen und in Scheiben schneiden. In reichlich Butter weich andünsten. Frischen Ingwer einreiben und mit Gemüsesuppe aufgießen. Mit gemahlener Senfsaat, Cayenne Pfeffer und einen Schuss frisch gepresstem Orangensaft abschmecken. Sehr fein pürieren. Mit Orangenfilets und etwas Kürbiskernöl anrichten.
 


Paradeis-Basilikum Suppe

 

Der Klassiker (am Tag danach).


Viele Schöne Paradeiser halbieren und in Gemüsesuppe blanchieren. Die Haut abziehen und in Stückchen schneiden. Zurück in die Suppe und mit passierten Biotomaten aufgießen. Reichlich frisches Basilikum in kleinen Stückchen einstreuen. Mit Kräutersalz und eventuell etwas Staubzucker abschmecken, dann mit frischem Basilikum servieren.
Paradeis-Feeling pur.

Gebackenes Wintergemüse

Bringt Farbe in's Nebel-Niesel-Grau.


Okay. Es ist nicht unbedingt die beste Zeit für frisches Gemüse. Mag man meinen - stimmt nicht ganz. Erst recht nicht, wenn man, wie ich gerade, in Italien verweilt. Aber auch in Österreich gibt es genug Erdiges, das sich gerade jetzt darüber freut geerntet zu werden oder bereits - gut gelagert - seit dem (Spät-)Sommer darauf wartet zu erwachen.

Ich hab mich am Markt für Butternuss-Kürbis, Radicchio (die Treviso), Fenchel und Erdäpfel entschieden. Aber auch Pastinaken, Karotten, Sellerie, Zwiebel oder etwa Rote Rüben eignen sich hervorragend.

Das Gemüse waschen, schälen (sofern nötig) und in Spalten, Streifen, Scheiben schneiden. Schöner sieht's jedenfalls aus, wenn nicht alles gleich geschnippelt ist.

Ein Backblech mit gutem Olivenöl bestreichen und ein bisschen Salz darüber streuen - getrockneter Oregano kommt auch immer gut. Den Gewürzen sind jedenfalls - ganz nach Vorliebe - keine Grenzen gesetzt. Das Gemüse darin wenden und auf's Backblech legen. Ein paar gehäutete Knoblauchzehen im Ganzen passen auch gut dazu und geben den Kick. Ein bisschen Fenchelgrün darüber verteilen (den Rest für nach dem Backen aufheben). Nochmals Olivenöl darüber träufeln und ebenso ein bisschen Salz.

Ab damit ins Backrohr bei etwa 200 Grad. Nach ca. 10 Minuten das Gemüse gut durchmischen und nochmals etwa ein Viertelstunderl im Rohr braten lassen. 

That's it. 

Ein überwältigendes (Geschmacks-)Erlebnis mit allen Nährstoffen drinnen, die man gerade in der kalten Jahreszeit so dringend braucht und das ohne viel Aufwand und Kosten.

Feigen-Mandel CousCcous mit einer Art Ratatouille

Frankreich trifft Nordafrika - in Katharinas Küche.


Couscous ist ein Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche. Er wird aus befeuchtetem und zu Kügelchen zerriebenem Grieß von Weizen (Hartweizengrieß), Gerste oder Hirse hergestellt. Couscous wird nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser oder einem kochenden Gericht gedämpft.
"Kocht sich" also unglaublich schnell, ist gesund und schmeckt köstlich. Kalt oder warm.

Zuerst kümmern wir uns aber um das Ratatouille:
Es handelt sich hierbei um ein geschmortes Gemüsegericht der provenzalischen Küche Südfrankreichs.

Ich röste dafür zuerst Zwiebel, Knoblauch, etwas frischen Rosmarin, Thymian und Oregano nicht zu heiß mit richtig gutem Olivenöl in einer beschichteten Pfanne. Dazu kommen auch noch ein paar klein gehackte Oliven & getrocknete Paradeiser.
Dann das restliche Gemüse:
klein geschnittene Melanzanie und Zucchini, Paprikaschoten & Paradeiser (diese am besten vorher enthäuten) und das schmort dann so vor sich hin - nicht zu lange und zu blubbernd, denn sonst knackt's nicht mehr. Dazwischen mit Salz und schwarzem Pfeffer und jeder Menge frischer Kräuter - die geben nämlich genau jenen mediterranen Kick, den wir für's Ratatouille brauchen - abschmecken.

Jetzt aber zu einer der köstlichsten Nebendinge der Welt: Couscous.
Diesen laut Packung dämpfen und mit etwas Olivenöl oder Butter quellen lassen. Dann mit der Gabel aufklockern und klein gehackte Datteln oder Rosinen und Mandelsplitter untermischen.

Ratatouille dazu. Voilá!

Tipp: sollte Coucous übrig bleiben - der schmeckt auch gut im (Schaf-)Joghurt mit etwas Honig oder Kokosflocken.