Klassische Gnocchi mit Paradeispesto

Bella Italia.Da ich mich hier gerade - und noch länger aufhalte - wird's Zeit Gnocchi & Pasta selbst zu machen.


Mit Gnocchi hat das bisher immer gut funktioniert denn: E' molto semplice da preparare!
Ich hab gleich eine größere Menge Gnocchi gemacht, da sie sich auch hervorragend zum Einfrieren eignen und dann auch in der Pfanne angebraten (zum Beispiel mit Roten Rüben) köstlich schmecken - das Rezept folgt. Und auch mit Kürbis und Salbeibutter - in etwas abgewandelter Form - sind sie herrlich. Auch dazu demnächst mehr.

Wichtig ist jedenfalls nur das Verhältnis:
5 Teile Kartoffel
2 Teile Mehl
1/2 Teil Grieß.

Kartoffel (Püreekartoffel) kochen und auskühlen lassen, durch eine Kartoffelpresse drücken und mit dem Mehl vermengen. Salz, ein wenig Muskatnuss und je nach Menge 1-2 Eidotter untermischen.
Das sollte jetzt eine schöne knetförmige, nicht klebrige, Masse sein. 
Wenn dem so ist: perfetto! 
Wenn nicht, dann einfach noch ein bisschen Grieß oder Mehl dazu mischen.
Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche stauben (damit die Gnocchi nicht "picken") und darauf daumendicke Rollen formen. Die dann in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. 
Wer die Gnocchi größer mag, darf's natürlich auch größer schneiden. 
Mit dem Gabelrücken eindrücken - weil's einfach schöner ausschaut (muss aber nicht sein).
Salzwasser aufsetzen und zum Kochen kochen bringen. Gnocchis rein und warten bis sie aufsteigen - das dauert nur ein paar Minuten. 

Und jetzt zum Pesto: Da werden zuerst klein geschnittene, getrocknete Tomaten, ein paar gehackte schwarze Oliven, ebenso gehackte Kapern, ein bisschen Paradeispaste, getrockneter Oregano, eine Prise Salz, gehackter Knoblauch, und feine Zwiebelringe in reichlich Olivenöl angeschwitzt. Dann kommen gewürfelte frische Paradeiser rein (am besten Ochsenherz) und beste passierte Paradeiser. 
Und dann wird's eingeköchelt. Das darf schon ein Zeiterl vor sich hinköcheln, bis es schön eingedickt und trotzdem sämig ist. Am Schluss frisches Basilikum drüberstreuen.
Amore! Aus dem Piemont nach Wien und zurück!