Mangold und Mürbteig. Sind ein klasse Team.
Zugegeben, beim Mürbteig kann's auch mal schief gehen, aber der hier wird bestimmt was, ob mit Vollkornmehl, oder dem ganz Normalem. Der Teig hat Biss und bleibt trotzdem zart und kann auch mit Süßem gefüllt werden (dann dem Teig eventuell ein bisserl Staubzucker beimischen).
Eine
mittelgroße Quiche-Form mit Butter gut einschmieren.Ein Viertel Packerl Butter
- zimmerwarm muss es sein - in kleine Stückchen schneiden.
Zwei gute Hand voll Mehl (so etwa ein Fünftel vom Kilo-Packerl) mit den
Butter-Stückerln in einer Schüssel zu einer krümeligen Masse verarbeiten, dann
etwa drei Esslöffel Wasser und eine Mini-Prise Salz zufügen und zu einem
weichen Teig verkneten. Wenn er zu fest ist ein bissi mehr Wasser dazugeben,
ist er gatschig, dann noch eine Spur Mehr dazu (Vollkornmehl braucht immer ein
bisserl mehr Wasser). Den Teig dann zu einer Kugel formen und ein bissi
einmehlen. Jetzt muss er ruhen - so ein gutes halbes Stunderl am besten in einer
Schüssel. Zugedeckt. Nur nicht stören.
Danach wird er geweckt und damit die
Quiche-Form ausgelegt. Den Boden mit der Gabel einstechen und den Boden mit
getrockneten Bohnen belegen - den Bohnen macht das nichts und der Teig schlägt
so keine Blasen. Für ein kurzes Viertelstunderl ins Rohr - zum Vorbacken.
Und während die Quiche
im Ofen vor sich hinbäckt kann man's kaum erwarten, bis sie endlich fertig ist, aber Achtung: Zungen-Brand-Gefahr. Geduld. Macht sich bezahlt. Nicht nur bei der Quiche.